TOP Ö 7: Informationen aus der Flüchtlings- und Sozialarbeit

Migrationsberatung

Die Flüchtlings- und Jugendsozialarbeiterin Teresa Brinker berichtet, dass die Beratungen im Jahr 2020 gut angelaufen sind.  Die Beratungszahlen haben sich durch die Corona Pandemie nicht wesentlich verringert. Nach der Öffnung des Rathauses haben sich die Beratungszahlen eher noch erhöht, besonders im Bezug auf den Umgang mit ablaufenden Aufenthaltstiteln sowie Fragen und Hilfestellungen bei Anträgen auf Kinderzuschläge z.B. bei Kurzarbeit.

Sehr schwer gestaltet sich in diesem Jahr die Suche nach Ausbildungsplätzen. Auch in diesem Punkt macht sich die Corona Krise sehr stark bemerkbar.

Die Schul- und Kindergartenschließung hat  die Flüchtlingskinder besonders schwer getroffen. Der Nachhilfeunterricht hat kaum stattgefunden und die Nutzung der Lernplattform war nicht immer möglich, da nicht in allen Familien die dafür notwendigen elektronischen Endgeräte vorhanden sind.

Auch das Thema Wohnraum ist wieder aktuell. Der Wohnungsmarkt ist sehr angespannt und besonders für Familien mit Kindern ist es schwer, eine passende Wohnung zu finden.

 

Jugendarbeit

Die Besucherzahlen im Tectum hatten sich vor der durch  Corona bedingten  Schließung, auf 12 Besucher eingependelt. Seit dem 04.06.2020 ist das Tectum mit Einschränkungen wieder geöffnet. Jedoch wirken die „Corona Regeln“ noch abschreckend, so dass zurzeit im Durchschnitt nur 2 Jugendliche das Tectum besuchen. Die Besucherzahlen werden sich voraussichtlich auch erst im Winterhalbjahr wieder einpendeln.

 

Kinderstadt Süßbergen

Auch die Kinderstadt Süßbergen musste in diesem Jahr leider abgesagt werden. Dies ist sehr schade, da das Angebot sehr gut angenommen wurde. So war die Veranstaltung bereits am Anmeldetag um 12.00 Uhr ausgebucht. Es standen 40 Teilnehmerplätze zur Verfügung. Die Warteliste mit 20 weiteren Plätzen war am darauffolgenden Tag ebenfalls voll.

Die nächste Kinderstadt ist für die Osterferien 2021 geplant.